Exkurs: Studienlektüre

Foto: Tamara Draisbach

Da ich momentan einfach nicht dazu komme, mich den 150 Büchern auf meiner Liste zu widmen, dachte ich, ich zeige euch heute mal meine Lektüre fürs Studium, genauer gesagt für dieses Sommersemester. Wie man sieht, ist das ein bunter Mix verschiedenster Autoren, Epochen und Gattungen. Und es ist auch nur ein kleiner Teil dessen, was für das Semester gelesen werden soll. Die meisten Texte werden allerdings von den Dozenten online bereitgestellt, was natürlich sehr praktisch ist. Dennoch macht es manchmal Sinn oder wird verlangt, sich ein Werk in physischer Form anzuschaffen. Ist auch angenehmer so zu lesen, finde ich. 

Wenn man verschiedene Texte für unterschiedliche Seminare zeitgleich lesen muss, ist es fast unmöglich, sich ein Buch erst einmal in Ruhe durchzulesen und sich intensiver damit auseinanderzusetzen. In der Regel überfliegt man eher und achtet beim Lesen nur auf einige bestimmte Aspekte, die im Seminar behandelt werden. Das ist manchmal ein bisschen schade, weil viele der Bücher wirklich interessant sind und eigentlich eine genauere Betrachtung verdient hätten. Aber es ist schön, dass man durch das Studium so viele Anregungen bekommt und sich dadurch auch mit Texten beschäftigt, von denen man sonst vielleicht nie etwas gehört, geschweige denn gelesen hätte. Nur die Motivation für Privatlektüren bleibt eben etwas auf der Strecke. 

Welches Buch ist euch aus eurem Studium oder der Schulzeit besonders positiv in Erinnerung geblieben? Und welches hättet ihr am liebsten nie lesen müssen? Habt ihr eines der hier gezeigten Bücher schon privat gelesen?

Foto: Tamara Draisbach

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